Binance holt gehackte Kundengelder zurück

Die Bitcoin-Börse Binance zeigt sich einmal mehr als zielmich robust und resilient gegen Hacker und sichert sich 5.8 Mio. US-Dollar aus dem heimtückischen Hackerangriff auf Axie Infinity.

Obwohl sich die Kryptobörse erfolgreich knapp 6 Mio. US-Dollar aus der Cyberattacke auf die Ronin Bridge zurückholen konnte, bleibt der Grossteil der geraubten 600 Mio. US-Dollar weiterhin verschollen.

Laut offiziellen Statements des chinesisch-kanadischen Binance-Geschäftsführers Changpeng Zhao von letzter Woche, konnte die marktführende Kryptobörse knapp 5,8 Mio. US-Dollar aus der Hackerattacke der Ronin Bridge von Axie Infinity zurückholen. Die gestohlene Beute wurde von den Hackern der Lazarus Group auf mehr als 86 Konten bei der Binance aufgeteilt:

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Hackergruppe stammt angeblich aus Nordkorea

Dem Hacker-Kollektiv aus Nordkorea ist es im März gelungen, 173’600 Ether (ETH) und 25.5 Mio. USD Coin (USDC) zu einem umgerechneten Kurswert von über 600 Mio. US-Dollar aus der zum Blockchain-Game Axie Infinity gehörenden Ronin Brige zu entwenden.

Laut momentanen Stand befinden sich noch 180 Mio. US-Dollar an Krypto-Vermögen in einem der von den Hackern verwendeten Wallets. Der Blockchain-Sicherheitsfirma Elliptic gelang es, zu enthüllen, dass die Hacker den Grossteil des Gelds auf zentralisierte Kryptobörse und in den dezentralisierten Krypto-Mixer Tornado Cash einzahlten. Zum Teil haben sie auch gestohlene USDC über dezentralisierte Kryptobörsen in Ethereum umgewandelt.

Verständlicherweise ist die Sorge vor etwaiger Geldwäsche gross, weshalb die dezentralisierte Kryptobörse (DEX) Uniswap deshalb vorsorglich alle Adressen gescannt hat, die möglicherweise in Zusammenhang mit der Bewegung von „gehackten oder gestohlenen Geldern“ stehen.

Das unter Hackern beliebte Werkzeug Tornado Cash hat in Kooperation mit dem Krypto-Datendienst Chainalysis nun ebenfalls damit begonnen, Wallets zu sperren, auf denen scheinbar illegalen Aktivitäten festgestellt wurden.

Laut Gründer Roman Semenov würde dieses Screening jedoch nur bestimmte Adressen vom Zugriff auf die zugehörige DApp blockieren, während Geldbewegungen auf den darunterliegenden Smart Contracts dabei weiterhin möglich sind

Trotz des massiven Hackerangriffs hat Sky Mavis, das Entwicklerstudio hinter Axie Infinity, jüngst 150 Mio. US-Dollar Investitionskapital im Laufe einer neuen Finanzierungsrunde verbuchen können. Diese Gelder sind teilweise bereits als Schadensersatz an betroffene User zum Einsatz gekommen.

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Source: Bitcoinnews