Bitcoin-Preis: 4.8 Milliarden?

Wie es der Bitcoin auf 4.8 Millionen Dollar schaffen könnte? Darum geht es hier und jetzt in diesem Blogartikel. Soviel sei verraten: Es kann sich lohnen, etwas Bitcoin im eigenen Portfolio zu haben!

In einer Sache sind sich die meisten Experten und Analysten einig, nämlich dass der Bitcoin mittelfristig einmal eine Million Dollar erreichen wird. Momentan ist Gold mit einer Marktkapitalisierung von zwölf Billionen Dollar ungefähr 14-mal so stark wie der Bitcoin, sollte es die älteste und bekannteste Kryptowährung also schaffen, Gold in der Marktkapitalisierung zu übertrumpfen, so wäre ein Preis von einer Million pro Bitcoin durchaus möglich.

Ist es schon 2030 soweit?

Die weltbekannte und erfolgreiche Fondsmanagerin Cathie, welche bei der Investmentfirma Ark Invest tätig ist, sieht dies zumindest realistisch. Noch optimistischer zeigt sich ein Analyst der Investmentfirma Van Eck: Dieser vermutet gar einen Kurs von 4,8 Millionen Dollar pro Bitcoin, Voraussetzung dafür ist jedoch, dass dieser sowohl Gold als auch den Dollar als globale Vermögensreserve ablöst.

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Sollte dies nicht der Fall sein und der Bitcoin nur verwendet werden, damit liquide und schnell veräußerbare Reserven aufgebaut werden, hält er einen Kurs von immerhin noch 1.3 Millionen Dollar für realistisch. Wichtig zu beachten ist dabei, dass der Bitcoin auf maximal 21 Millionen Stück begrenzt ist.

Fairerweise muss man dazusagen, dass diese Annahmen sehr optimistisch sind. Es muss abgewartet werden, wie sich Gold als Vermögensreserve entwickelt, denn auch für Gold hat die Investmentfirma dieselbe Prognose aufgestellt. Sollte Gold sich als alleinige Reserve herauskristallisieren, so wäre ein Wert von 31’000 bis 105’000 Dollar je Unze möglich, dies wäre eine verfünfzehn- bis verfünfzigfachung des Wertes zum aktuellen Kurs.

Die Emerging-Markets und vor allem die Entwicklung in China bleibt abzuwarten

Selbstverständlich muss man in die Betrachtungen den Faktor mit einbeziehen, dass sich die globalen Vermögensreserven in Zukunft nicht nur auf Gold und den Bitcoin beschränken, hier sind auch andere Assets, wie etwa Aktien, Anleihen oder Sachwerte gefragt. Zusätzlich gibt es bei den Kryptowährungen nicht nur den Bitcoin, in den letzten Jahren kamen einige andere bekannte Coins auf den Markt und nehmen auch einen großen Teil der Krypto-Marktkapitalisierung ein, einige Beispiele sind Ethereum, Ripple oder Cardano. Außerdem ist China ein großes Fragezeichen im ganzen Konstrukt, diese haben nämlich verhältnismäßig wenig Goldreserven, anders als z. B. Russland. Sollte sich die Großmacht nun eines Tages entschließen, tief in die Tasche zu greifen und um einige Billionen Dollar Gold oder Bitcoins kaufen, so hätte das logischerweise weitreichende Folgen für die Aufstellung der Vermögensreserven weltweit. Erfahrungsgemäß fallen die Entscheidungen in China meist spontan und unerwartet aus, daher bleibt die Entwicklung spannend zu beobachten.

Wie geht es mit dem Dollar weiter?

Der Russland-Ukraine-Konflikt dauert mittlerweile mehr als einen Monat an und ein Ende ist leider immer noch nicht in Sicht. Bewiesen hat dieser Konflikt bisher aber, dass Fiat-Währungen nicht immer so sicher sind, wie viele vielleicht glauben mögen. Russland bereitet der Verfall des Rubels momentan große Sorgen, zusätzlich fällt es auch noch schwer, große Mengen der eigenen Reserven auf dem internationalen Markt zu verkaufen. Aufgrund dieses Problems muss man auch berechtigt die Frage stellen, wie lange der Dollar noch als unbestrittene globale Leitwährung anzusehen ist, eine Antwort wird nur die Zeit bringen.

Meiner Meinung nach fährt man am besten, wenn man sich selbst ein Bild über die Lage am Finanzmarkt macht und sowohl die Meinungen der Optimisten als auch der Pessimisten liest. Ein breit diversifiziertes Portfolio ist meist der Schlüssel zum Erfolg, sprich man sollte sowohl Fiat-Währungen, als auch Gold und Bitcoin-Vorräte besitzen, um in jedem Fall abgesichert zu sein und Totalverluste zu vermeiden.

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Source: Bitcoinnews