Esel: Polizei warnt vor Facebook-Geldwäschern


 Money Mules (Bildquelle: SKP)

Die Polizei warnt derzeit dringend vor Gelwäschern: Kriminelle suchen über verschiedene Online-Plattformen nach "Money Mules", Social-Media- oder Zeitungsanzeigen (dt. Geldesel), deren Bankkonten sie für eigene Zwecke nutzen können, die Verlagerung von durch Kriminalität generiertem Geld. Die Inserate richten sich häufig an Personen, die auf Jobsuche sind oder sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden. Aber hier ist Vorsicht geboten, denn wer sich als Geldesel einspannen lässt, verstößt gegen das Gesetz.

Definition:

Mit attraktiven Jobangeboten werben Kriminelle immer wieder Menschen als Finanzagenten, auch "Money Mules" genannt, vor allem im Internet an. die Gelder aus Straftaten ins Ausland überweisen sollen. Geldwäsche ist eine Straftat für jeden, der an solchen „Transaktionen“ teilnimmt.

Modus Operandi

Kriminelle versuchen immer wieder, über verschiedene Online-Plattformen, Facebook oder gefälschte Websites mit Stellenangeboten Gutgläubige als sogenannte Finanzagenten für ihre kriminellen Geschäfte einzusetzen. In den Stellenausschreibungen werden hohe Provisionen mit geringem Aufwand versprochen und in der Regel keine Vorbildung oder Fachkenntnisse vorausgesetzt. Die vermeintlichen Unternehmen verfügen oft über eine glaubwürdige Website oder missbrauchen die Namen tatsächlich existierender Unternehmen für ihre eigenen Zwecke.

Im Rahmen der angeblichen Beschäftigung sollen Personen über ihr eigenes Bankkonto Gelder entgegennehmen und abheben und per Post (Briefe, Pakete) mitnehmen, mit Hilfe eines Geldtransferdienstes oder anderweitig ins Ausland überweisen. Auch der Umtausch von Vermögenswerten in eine Kryptowährung (z. Im Gegenzug kann eine Provision einbehalten werden. Das Geld stammt fast immer aus kriminellen Handlungen im Bereich Internetkriminalität oder Drogen- und Menschenhandel.

Rechtslage

Finanzagenten sind zwar nicht direkt an den kriminellen Handlungen beteiligt, betreiben aber Geldwäsche (Art. 305bis), die strafbar sind, weil sie Kriminelle dabei unterstützen, ihr „schmutziges“ Geld zu verschieben und es so zu verschleiern oder zu „waschen“. illegaler Herkunft.

Was macht die Polizei?

Im Falle einer Anzeige leitet die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche ein. Auch wenn Sie selbst als Finanzagent gearbeitet und damit möglicherweise gegen das Gesetz verstoßen haben, sollten Sie diese Internetkriminalität unbedingt anzeigen. Nur so kann die Polizei Informationen über das Ausmaß der Straftat erhalten, Verbindungen herstellen und gegebenenfalls Ermittlungswege finden.

  • Tipps der Polizei: Schützen Sie sich, indem Sie: lukrativen Jobangeboten mit schnellen Verdienstmöglichkeiten ohne entsprechenden Arbeitsaufwand generell misstrauisch gegenüberstehen. [19659016] Stellen Sie Ihre Bankkonten niemals Dritten zur Verfügung.
  • Geben Sie Ihre Bankverbindung und persönlichen Daten nur an Personen weiter, die Sie kennen und denen Sie vertrauen.
  • Niemals Geld von Ihrem Konto abheben oder überweisen, dessen Herkunft Sie nicht sicher sind. Lassen Sie dieses Geld von Ihrer Bank an den Absender zurücküberweisen.
  • Versenden Sie niemals Geld im Auftrag Dritter an Ihnen unbekannte Empfänger – insbesondere nicht per Post oder Überweisungsdiensten.
  • Eingehende Abklärungen über den vermeintlichen Arbeitgeber und informieren Sie sich ausführlich darüber, was von Ihnen erwartet wird.
  • Stellenangebote, für die Sie Gelder erhalten müssen, sofort melden und in irgendeiner Form an die Polizei weiterleiten.
  • Ihr Umfeld für das Thema Finanzagenten sensibilisieren.

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