Fact: In Deutschland besitzen mehr Anleger Bitcoin als Gold

Kryptowährungen haben in den letzten Jahren zunehmend Einzug in die Portfolios der deutschen Anleger gehalten. War die Kryptowelt vor einigen Jahren noch etwas sehr Mysteriöses und wurde oft mit Cyber-„Betrügereien“ in Verbindung gebracht, hat sich die Situation heute stark verändert.

Eine Studie des ETF-Anbieters VanEck zeigt, dass Kryptowährungen in den Portfolios der meisten deutschen Anleger inzwischen präsent sind.

Deutschland: Mehr Bitcoin als Gold

Die Analyse der verschiedenen Anlegerportfolios ergab, dass jeder Fünfte (19 % der Befragten) Bitcoin oder Ethereum besitzt, während die Investitionen in Edelmetalle (Gold und Silber) geringer sind (rund 17 %).

Dennoch ist zu bedenken und zu betonen, dass die Mehrheit der Befragten nach wie vor lieber in ETFs und Einzelaktien investiert. Es kann sich also immer noch lohnen, in Digitale Assets wie Bitcoin zu investieren. Es ist (noch) nicht zu spät.

Altersunterschiede

Die betreffende Studie wurde mit 500 Personen ab 20 Jahren aus verschiedenen europäischen Ländern (Deutschland, Italien, Niederlande und Großbritannien) durchgeführt.

Ein genauerer Blick auf die in dieser Umfrage erhobenen Daten zeigt, dass die meisten jungen Anleger lieber mehr Kapital in Kryptowährungen als in klassische Anlagen (ETFs, Einzelaktien usw.) investieren. Tatsächlich investieren 43% der Befragten bis 34 Jahre in Kryptowährungen.

Kryptowährungen haben mittlerweile einen festen Platz in den Portfolios vieler Anleger gefunden – gerade jüngere Anleger und ETF-Nutzer in Europa zeigen sich den digitalen Assets gegenüber deutlich offener.
Kryptowährungen haben mittlerweile einen festen Platz in den Portfolios vieler Anleger gefunden – gerade jüngere Anleger und ETF-Nutzer in Europa zeigen sich den digitalen Assets gegenüber deutlich offener.

Unterschiede zwischen den Staaten

Die Untersuchung von VanEck ergab auch, dass es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern gibt. In Großbritannien haben 44 % der ETF-Anleger bereits in Kryptowährungen investiert.

Diese Zahl ist weit höher als die deutsche Statistik, die zeigt, dass nur 28 % der deutschen ETF-Anleger auch in Bitcoin oder andere Kryptowährungen investiert haben.

Anlagestrategie

Eine letzte Erkenntnis aus dieser Studie ist, dass die Mehrheit der befragten Investoren Kryptowährungen besitzt und langfristig in Kryptowährungen investiert.

Der Handel mit Kryptowährungen oder generell kurzfristige Investitionen werden von der Mehrheit der Befragten vermieden. Der Grund dafür ist sehr einfach: Die extreme Volatilität dieses Marktes ist eine große Gefahr für eine kurzfristige Anlagestrategie.

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Source: Bitcoinnews