Fast 5% aller neu geschürften Bitcoins kommen aus dem Iran

Digitale Währungen wie Bitcoin spielen weiterhin eine zunehmende Rolle in der iranischen Wirtschaft. Der Staat hat eine Vielzahl von wirtschaftlichen Anliegen, daher sucht das Land nach alternativen Wegen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Mit dem Handelsstreit zwischen den USA und dem Iran wird der Staat zunehmend isoliert, sodass wichtige Wirtschaftsfaktoren wie Öl oder die Schifffahrt keine große Rolle mehr spielen. Zur Wahrung der wirtschaftlichen Interessen will der Iran künftig auf die Blockchain setzen, um die wirtschaftlichen Optionen variabel zu gestalten.

Um Kryptowährungen zu fördern, wurde in letzter Zeit nicht nur das Mining legalisiert. Zudem besteht nun die Verpflichtung, einen gewissen Anteil der Ressourcen aus Erdöl und Erdgas an die Miner zu übertragen, die investieren wollen.

Strenge Kontrollen für die Bitcoin-Währung

Im Jahr 2020 werden mehr als 1 ' 000 Lizenzen für den Abbau von Bitcoin im Iran erteilt. Laut verschiedenen Quellen werden die Bitcoins auf separate Konten überwiesen, um sie für sanktionierte Wirtschaftszweige zu verwenden. Demnach fordern die Zentralbank des Iran und das Energieministerium, dass die geschürften Bitcoins an die Zentralbank des Landes verkauft werden müssen.

Die neue Gewichtung von Kryptowährungen

Das rohstoffreiche Land macht das Problem des Überschusses an Öl und Erdgas zu einer Anpassung der Wirtschaft. Um Kapital zu generieren und die Verluste auszugleichen, lohnt sich die Bitcoin-Generierung im Land. Der Gewinn kommt aus der Umwandlung von Energie in Bitcoin. Der Iran erhält durch den Verkauf der Lizenzen Kapital von ausländischen Investoren, die im Gegenzug von den vergleichsweise niedrigen Strompreisen im Land profitieren, die aus verschiedenen Quellen von China weitgehend auf fast 70 Prozent geschätzt werden. Der Iran schaffte es mit knapp fünf Prozent in die TOP 10 weltweit. Mit der Aussicht auf günstigen Strom im Zusammenhang mit dem Mining ist das Land vor allem für ausländische Investoren interessant. Einige Unternehmen aus der Volksrepublik China haben sich inzwischen Lizenzen gesichert.

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