USA: Goldproduktion seit 1998 rückläufig

In den USA wird laut U.S. Geological Survey (USGS) immer weniger Gold abgebaut. Im vergangenen Juni produzierten US-Minen nur 14,5 Tonnen Gold. Der Rückgang der US-Goldproduktion ist daher nicht aufzuhalten – im Vergleich zum Vormonat ging die Goldproduktion sogar um 3 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es sogar ein Minus von 5 Prozent. Werden die USA bald die Goldproduktion ganz einstellen?

In den ersten beiden Quartalen 2020 belief sich die amerikanische Goldproduktion auf 89,2 Tonnen Gold. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden 94,7 Tonnen Gold abgebaut – ein starkes Minus von 5,8 Prozent. Dies ist kein neues Phänomen, denn die Goldproduktion im Land der unbegrenzten Möglichkeiten geht seit 1998 stetig zurück. Warum geht die Goldproduktion in den USA zurück?

Im Jahr 2020 wurden insgesamt 190 Tonnen Gold produziert – laut USGS. Das Problem der rückläufigen Goldsuche liegt im natürlichen Vorkommen von Gold in den USA. Denn der Goldgehalt im amerikanischen Erz nimmt immer mehr ab. Zudem werden immer weniger große Vorkommen des Edelmetalls entdeckt. Um die Jahrhundertwende wurden oft Vorkommen von immensem Ausmaß entdeckt und abgebaut. Aber diese Zeiten sind vorbei. Die Kosten für das Mining sind stetig gestiegen, denn allein die Exploration hat die Miner in den letzten Jahren enorme Summen gekostet.

Seit mehreren Jahrzehnten wird vorausgesagt, dass die Goldreserven auf der Erde zur Neige gehen werden. Der Abbau der wenigen verbleibenden Bestände würde Unmengen an Geld verschlingen und zu hohen Verlusten führen. Wie jeder Rohstoff ist Gold eine endliche Ressource, also sollten wir uns daran gewöhnen. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir kein Gold mehr abbauen können. Oder setzen die USA wie China und Indien auf neue Technologien wie Asteroid Mining ?


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